Für die exakte Aufspürung von Undichtigkeiten bzw. Schäden an Ventilen und Kolbenringen
die gängige Praxis, wonach der Kompressionsdruckprüfer auf das Kerzengewinde aufgedrückt bzw. eingeschraubt wird und danach die Kurbelwelle gedreht wird, hat einen entscheidenenden Nachteil: Die Zeitspanne, in der der Kolben den oberen Totpunkt durchläuft ist viel zu kurz, um eine exakte Messung durchführen zu können. Auch ist die Zeit viel zu kurz, um die die Messwerte auslesen und aufzeichnen zu können.
Die Firma Boehm geht einen anderen Weg. Wir beaufschlagen den Zylinderraum bei geschlossenen Ventilen (Kolben im o.T.) mit einem konstanten Überdruck von ca. 6 bar. Diesen Wert lesen Sie auf dem rechten Manomter ab. Am linken Manometer kommt es zu einem Druckabfall, bedingt durch Spiel zwischen Kolben und Zylinderwand. Dies ist normal, darf jedoch einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Bei einem Druckabfall von über 15% muss man von schlecht abdichtenden Ventilen bzw. Kolbenringen ausgehen.
Das Testgerät wird mit 2 Stück Manometer ausgeliefert.
Druckseitig Schnellverschluß-Tülle für den Anschluß an Pressluft wie bei Werkstätten oder Tankstellen üblich
Zylinderseitig Schnellverschluß-Kupplung zum Anschluß diverser Kerzengewinde-Adapter
Rahmen aus ABS (temperaturbeständig, unzerbrechlich, beständig gegen Kraftstoffe). /li>
Optimierung der Ablesegenauigkeit durch Schneidenzeiger und Feinteilung der Skala.
Schläuche aus Perbunan bzw. PFAN Benzin und hitzefest - kein Schmelzen bei Berührung mit dem heißen Zylinderkopf, kein Aushärten wie bei PVC.
Der Kompressionsdruckprüfer wird mit dem von Ihnen gewünschten Zündkerzengewinde ausgeliefert.
Das Zeigerwerk wird in der Schweiz gefertigt und genügt höchsten Ansprüchen. Es ist in Messing gelagert. Kunststofflager sind zwar billiger in der Herstellung, verschleißen aber zu schnell.
Ausführliche Anleitung mit Umrechnungstabelle für Druckeinheiten.
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